Hey Guys,
ja ihr habt ja alle die mail von Dina gelesen, sie machts im Schnellverfahren, und schreibt wenig, wir waren langsam unterwegs und ich schreib viel.
Ja bei den Whitsundays haben wir ja Leute kennengelernt, die haben die Tour andersherum gemacht, sprich die waren schon auf Fraser Island. Die einen haben erzählt, SIe hatten nur schlechtes Wetter,
und die Gruppe war nicht die tollste und war nicht soo schön, die nächsten meinten auch, ja es hängt stark von der Gruppe ab, bei Ihnen hätten zwei Mädels den einzigen Wassertank zum waschen
genutzt, weil es keine Dusche gab, sodass man erstmal nach einer Trinkwasserstelle suchen musste, und nur solche Geschichten. Ja wir fanden es eher lustig, aber so Gruppen sind bei soner Tour eher
suboptimal.
Naja wir sind in voller Hoffnung dann losgefahren, ziemlich direkt in Richtung Rainbow beach. Wir sind angekommen, haben mittags eingecheckt, und hatten mal wieder den ganzen Tag in diesem
Ort. Der Ort war noch kleiner als Earlie Beach, es gab eine Straße, mit ca. einem Klamottenladen, ein Krimskramsgeschäft und 3 Cafés.
Nachdem wir Nachmittags eine kurze(ca 2 std.) Einführung in Fraser Island bekommen haben, wo der Jeepvermieter Stundenlang erzählt hat, wann wir "good Times" und wann wir "baad
Tiiiiiiiiiiiiiiiiiiimes" haben.
Beispiel: Wir kriegen sein Auto, fahren ganz normal, nichts geht kaputt: "good Tiiiiiiiiiiiiiiimes"
Wir fahren durch eine Auswaschung, die Federn brechen, wir machen Beulen ins Auto,
fahren ins Meer und es schwimmt weg: "Baad Tiiiiiiimes"
Ja das hat er uns im Grundegenommen dann zwei Stunden lang erzählt. Ach nee, das einzig sinnvolle glaub ich war, das er erstens meinte, wir sollen das Essen zumachen, because of the Dingoes, und
zweitens hat er uns erzählt, wo wir wann hinfahren sollten, damit wir soviel wie möglich sehen.
Ja dann sind wir in 6 Jeeps aufgeteilt worden.
Ich weiß nich ob ich das bei Cairns schoneinmal geschrieben habe, deshalb mache ich jetzt nen Absatz was das für ein Jeep ist, wenn ichs geschrieben habe,nächster Absatz.
Wir waren 66 Leute, sprich in jedem Jeep waren 11 Personen. Ein Fahrer, rechts natürlich, manuelle Schaltung, zwei Beifahrer und dann zwei Rücksitzbänke im Rechten Winkel. Sprich ein Riesen
Kofferraum, mit zwei Längsbänken, wo jeweils 4 Leute drauf Platz hatten. Das Gepäck wurde oben auf dem Dach verstaut.
Wir haben unsere Leute kennengelernt, alle haben englisch geredet, schonmal ein gutes Zeichen, haben kurz geguckt, was wir an alcohol mitnehmen wollen, und haben uns dann ums abendessen
gekümmert.
Am nächsten Morgen mussten wir dann um ich glaube 8 Gwehr bei Fuß stehen, um uns wiedereinmal volllabern zu lassen. Wir haben ein weiteres mal gesagt bekommen, wann wir baad tiiiiiiiiimes haben,
dann gabs so um halb zehn eine Kurze Fahrereinweisung.
Es wurden wieder die typischen Dinge erzählt, vonwegen wie man fährt, kuppelt und schaltet, von 2wd auf 4wd und so weiter. Dann wurde uns noch gesagt, das wir anstatt mit Flipflops doch barfuß
fahren sollten, weil man barfuß eh am besten fahren kann. Und da eh keiner Schuhe mithatte, sind wir halt Barfuß über diese Insel gefahren. Und wers noch nicht weiß, die Autos haben dieselbe
Schaltung wie wir, sprich 1. Gang vorne links, hab ich aber glaub ich auch schoneinmal erwähnt.
Ja dann haben wir noch einen Zettel bekommen, wo drauf stand, wie man was wo kocht, und wie man was wo auf das Dach packt, haben das Auto gepackt und sind los.
STartbesetzung: Fahrer, ein Londoner Guy, Beifahrer eine Eine Irin und der Cammy,
Backgroundcrew: Lisa, ich 5 Irinen, und ein Mädel aus der Nähe von Kuba.
Ja es ging los und wurde direkt sehr Holprig. Was unser Eniweiser im Fahrerlager noch erwähnt hat, unser verehrter Londoner leider vergaß,war, dass der Fahrer nicht nur über Hubbel fahren soll und
sich denken soll, ich habe ja einen Heiden spaß, dann auch mal in den Rückspiegel gucken, wie die Jungs die 90° versetzt sitzen, hin und herwackeln. Unser Meister hat sich nicht drum geschert, er
hat jeden Hubbel mitgenommen,obwohl man auch hätte normal fahren können(die Jeeps vor und hinter uns haben uns per Handzeichen sogar darauf aufmerksam gemacht...) wir hintendrin sind nur so
hinundher geschleudert, und die Kofferraumtür ging auch bei jedem Hubbel auf. Nachdem er dann eine so eine Auswaschung mitgenommen hatte, war klar, es muss ein anderer Fahrer her.
Unsere 6 Irinern waren dafür, wir drei auch, also ist Cammy gefahren. Seit dem wars echt ne geile Tour. Wir haben zugesehen, das entweder Cammy oder ich fahren(der Rest wollte nicht, und unser
Londoner sollte nicht;-) ), und haben die Insel erkundschaftet.
Bevor ich jetzt erzähle was wir so gemacht haben, und wies so war, eine Kurze Info:
Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Sprich eine Insel nur aus Sand. Ja gut Sans und Steine. Naja wer denkt, das is nix interessantes, der weiß ja auch nicht, das auf genauso Bäumchen
wachsen wie in Erde. Sprich es ist eine Insel wie jede andere auch, nur das statt Erde, Sand aufm Boden ist.
ZUerst sind wir den Strand entlang gefahren, natürlich nur 2wd, bis wir zu ner Einbiegung kamen um zu sonem See zu fahren. Diese Einbiegungen war eine Art Feldweg.
Da Feldwege ja bekanntlich befahrbae Wege sind, und dies eine Sandinsel ist, ist es nicht abwägig, das es etwas schwieriger ist, dort zu fahren.
Wir haben den 4wd reingemacht, und sind einfach los. Ein einsamer kurviger Feldweg, Spurrillen, sodass man Fast mit den Achsen aufkommt, und ohne Ende hubbel. Man kann nur sagen, der Cammy hat
seinen Fahrerjob echt gut gemacht, wir sind wie die irren durch die Wälder gepeest, aber nur da, wo grad mal kein Hubbel war. UNd da jeder mal Fehler macht, sind wir trotzdem ganz selten mal
hochgehüpft, aber das passiert halt mal. WIe ich gefahren bin, kann ich ja schlecht sagen, aber geklagt hat auch keiner.
Ich halte mich jetzt mal nicht so daran was wir wann wie gemacht haben, ach übrigens Rosi, wir sind beim 18-20 Januar, sondern ich gehe Fraser Island in Themen durch.
Zurück zum Thema fahren: Wenn man so eine 4wd Tour macht, die sich auch noch nur in Sand abspielt, mit echt weichem Sand, Autos die einem ab und zu entgegenkommen und kleinen engen Wegen, bleibt es
nicht aus, das man stecken bleibt. Was macht amn dann? De Fahrer bleibt sitzen, 10 leute(9Mädels und zwei Jungs) stellen sich vor/hinter das Auto jenachdem wos hingeht und es wird geschoben, der
Sand fliegt überall rum, das Auto heult auf, man läuft hinterher, bis es wieder besse wird,steigt ein und weiter gehts. Dem Cammy ist es einmal, mir glaub zweimal passiert, das wir nicht
weiterkamen.
Ich warte noch auf ein Standartphoto, was eine unserer netten Irinen gemacht hat, als ich mich festgefahren habe(hab grad nachgedacht ich glaub es waren 3 mal). Es war ein sehr typisches Bild, wie
unsee Gruppe gearbeitet hat. Ich schreib jetzt hier von zweimal steckenbleiben, da sieht man, das die Gruppe echt cool war(wir hatten echt Glück).
1.mal: Tommy fährt über den STrand, natürlich 2wd, weil der Sand am Strand ist ja fester,weil er nass ist. blöd ist nur, wenn man so weit hoch muss, weil das wasser kommt, das der sand plötzlich
ganz weich wird, man hin und her drifted, ganz schnell ganz langsam wirs, und keine Zeit hat in den 4wd zu schalten. Dann steht man und muss angeschoben werden. Was passiert? Alle springen raus,
cammy musste dringend auf Toilette, also schieben neun Leute an. Gut eine macht ein Photo(dieses besagte Photo) sprich acht leute schieben an. Sollten anschieben... Es wird geschoben, Tommy fährt
langsam rückwärts richtung Meer(festr sand, ich kann halten, alle können wieder rein), guckt nach vorne und sieht sieben Mädels schieben, unser Londoner steht neben dem AUto und guckt dem Treiben
zu

.
2.mal. Tommy fährt aufm Rückweg von der Fähre, Pölz sagt, da steht keep left, Tommy versucht durch die Spurrillen nach links zu fahren und steht einfach, während die Räder weiterdrehen und Sand
überall hochkommt. Danke Pölz!

!
Was war passierr? Wir haben mit unseren Differentialen aufgesetzt, und kamen weder vor noch zurück. Cammy und ich springen raus, Buddeln was das Zeug hält, versuchen die Hinterachse freizubuddeln
und gucken uns um, 2 Mädels buddeln unterm Auto, zwei an der Vorderachse, und die Anderen holen Stöcke, die sie bei den Reifen hinlegen, damit man ggf,festeren Untergrund hat. Und alles OHNE das
auch nur einer etwas gesagt hat, was gemacht werden muss. Echt erste Sahne!!!
Dann komm ich jetzt einmal zum Thema, Planung der Tage, organisation von den einzelnen Sachen:
Ja wir mussten eigentlich garnicht groß rumreden, es wurde das gemacht, was die Mehrheit wollte, das war auch das beste. Dann haben wir gesagt bekommen, wo wir gut schlafen können, und da haben wir
die anderen 5 Jeeps dann auch beide Abende wieder angetroffen. Sprich es war so, jeder Jeep war für sich unterwegs, wir konnten machen, was wir wollen, mussten nur am 3. Tag irgendwann zu ner
bestimmten Zeit wieder an der Fähre sein. So die Jeeps haben wir angetroffen, wir waren Jeep nummer 5, die anderen waren schon am Aufbauen. Was haben wir gemacht? Wir haben den Jeep hingestellt,
einer(ich) ist aufs Dach gegangen, hat alles nötige(Zelte, Taschen, Sleeping Bags,Essen, Kocher, Kühltruhen etc. runtergeworfen, während zwei das angenommen haben und der Rest hat mit Zelte
aufbauen begonnen. Dann haben(Cammy und ich waren die Köche) wir die Sachen geschnibbelt, gebraten und gekocht, alles zusammengeschmissen(also nicht ganz so schlimm. Wir haben uns schon an das
gehalten, was auf den Zetteln stand), Dann waren wir am essen, haben uns die anderen angeguckt, und die waren nichtmal beim Kochen. Nachdem essen, wurde denen, die gekocht haben, von den anderen
die Teller weggenommen, damit die im Meer spülen können, und wir ja nicht zuviel machen!!
Sprich es war wiedermal super. Jeder hat jedem geholfen, gemacht getan, alles ging superfix, und wir hatten dabei noch ne Menge spaß. Am ersten Abend haben wir in unserem Jeep eine Privatparty
veranstaltet, sprich wir saßen mit unseren 6 Irinnen im Auto, haben viel getrunken,und hatten nochvielmehr Spaß mit denen zusammen(Da ist mir aufgefallen, wieviel Iren trinken können, obwohls so
teuer bei denen ist. WIr haben kaum was mitgenommen, weil uns der Alkohol hier viel zu teuer ist, die findens so billig, dasse sich ein ums andre mal besaufen, und uns immer noch viel abgeben...)
Naja wie gesagt wir hatten ne Menge spaß in unserm Jeep, und morgens gings dann weiter mit Sachen suchen und angucken.
SO dann komm ich jetzt mal zu den Sachen die wir gesehen haben. Als erstes sind wir Zum Lake Mc Kanzie

gefahren. Dieser Lake ist eins der bekannten Naturwunder glaub ich,Pölz berichtige mich. Das ist ein Süßwassersee, der entstand dadurch, das sich Laub auf dem Sand abgelagert hat,
welches das Regenwasser nicht mehr hat durchsickern lassen. Dann hatts immer mehr geregnet und der See wurde immer größer. Heut ist es ein ganz bekannte See, ganz sauberes, klares blaues
Wasser, einfach erstaunlich schön!!!
Ganz nebenbei, ich seh so komisch aus, weil ich grad ne Frisbee geworfen habe!!!
Ja soviel zu Lake McKenzie, da haben wir ein Stündchen verbracht, sind dann weitergefahren, zu einem alten Schiffswrack. Ich krieg nicht mehr ganz zusammen, warum das grad da liegt, es hat aber
auch irgendeine Geschichte. Ich meld mich und schreibs noch rein, Ihr müsst ja auch ein bissle was lernen vom Onkel Tommy.
Ja bevor wir uns das Schiff angeguckt haben, wars einmal nacht, Sprich das erste am 2. Tag war das Schiffswrack. Dann sind wir direkt weiter hochgefahren, bis zu einem Punkt, wo man auf einen Berg
laufen kann, und von dort aus soll man alles mögliche Getier ausm Meer sehen können. Wir saßen ne Stunde oben rum, haben Seacows gesehen, und zwei Dicke große Sting Rays. Leider blieb uns der Blick
auf Haie und Dolphins erspart. Dina hat bei Ihrem Kurztripp warscheinlich mehr gesehen als ich:-(
Naja den Namen habe ich natzürlich auch grad nicht Parat, himmel hilf, ich kümmer mich drum. Nachdem wir dort

den Nachmittag verbrachten, sind wir zum zweiten Schlafquartier gefahren, haben wieder gekocht, übernachtet und sind am letzten Tag zum Lake Wabbie gefahren. The same lake as
McKenzie, nur nicht blau sonder Grün. Nee quatsch, der ist halt auch wie alle Seen wegen dem Laub da, nur der wird glaub ich so langsam von einer Wanderdüne geschluckt, sodass er bald irgendwann in
den nächsten 10 000 Jahren nicht mehr da sein wird.
Der Lake Wabbie war auch ein superschöner Anblick. Wir sind 20 Minuten durch den Wald gelaufen, bis wir da waren, hat sich aber gelohnt.
Links seht ihr die Riesen Düne und zwischendrin das ist der See. Ja der See sah besser aus als auf dem Photo, hab nur kein anderes, da wars grad bewölkt.
So zur Düne: WIr kamen unten an, und was haben wir gesehen? Eine riesen Sanddüne, auf der noch kein Mensch(zumindest heute nicht) gelaufen ist. Was hat Onkel Tomy gemacht? ALs erstes ein Photo von
einer Unberührten riesen Sanddüne, dann ist er einmal Komplett hin und her gelaufen, um als einziger foorprints zu hinterlassen, und Photos zu machen. Jaja schon verrückt der onkel!!
Jahaa nach drei Tagen 4wd Adventure, mit ner echt coolen Gruppe, kann man sagen, dass das eins unsere Highlights war. Ich würds immerwieder so machen, war echt eine Mords Gaudi!!! Vorallem das
durch den Wald fahren mit einem Dicken Jeep, auf kleinen Wegchen, immer vollgas, rumrutschen, das war genau das richtige für ein Spielkind wie mich!! Wir konnten uns richtig austoben!!
Ja das wars von Fraser Island, danach gings dann auch schon so langsam richtung Sydney. Ich hört am Wochenende von mir.
Schönen ABend noch.